Elektronenmikroskop DSM 940

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 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Technische Grundlagen
Sammlungsgruppe
Physikalisch/chemische Grundlagen
Dieses Objekt ist derzeit im Museum nicht ausgestellt.
Was das Lichtmikroskop nicht mehr schafft, kann das Elektronenmikroskop. Dieses Gerät erlaubt bis zu 200.000fache Vergrößerungen.

Die physikalischen Eigenschaften der eingesetzten Strahlung, insbesondere die sogenannte „Beugung“, begrenzen die Vergrößerungsmöglichkeiten eines Mikroskops: Objekte in der Größenordnung der Wellenlänge (z. B. des Lichtes) werden nicht mehr scharf abgebildet. Beim sichtbarem Licht liegt das bei rund einem Tausendstel Millimeter. Nutzt man aber Elektronenstrahlen zur Abbildung, so schiebt sich die Grenze um den runden Faktor 1.000 nach unten.

Das DSM 940 aus den Sammlungen des Technischen Museums Wien ist ein „Rastermikroskop“. Es tastet die Objektoberfläche (wie beim Fernsehbild) rasterförmig ab. Die Elektronen, die beim Aufprall des Beleuchtungsstrahls aus der Oberfläche herausgeschlagen werden, werden registriert und zur Abbildung benutzt. Je nach Ablenkwinkel des Abtaststrahls kann das Mikroskop damit auch sehr geringe Vergrößerungen, etwa ab 10fach, darstellen. Dabei ist die Tiefenschärfe erheblich besser als die eines Lichtmikroskops.

Hersteller: Carl Zeiss, Oberkochen
Entstehungszeit: um 1993


Inv.Nr. 34841

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