Mailüfterl Transistorrechner

Heinz Zemanek und Mitarbeiter, Wien (A), 1957/58

Bild
Youtube Video
Sammlungsbereich
Information & Kommunikation
Sammlungsgruppe
Datenverarbeitung
Ausstellung
medien.welten
Epoche
1950 - 1959

Nach dem Zweiten Weltkrieg werden Rechenanlagen anfangs mit Röhren und Transistoren, später mit Mikrochips bestückt. Damit beginnt die Geschichte des modernen Computers.

Nach dem Zweiten Weltkrieg löst der Transistor die Elektronenröhre als Schaltelement im Computer ab. Röhren sind empfindliche gläserne Vakuumgefäße mit kurzer Lebensdauer. Fällt während eines Rechenvorgangs eine Röhre aus, muss der ganze Vorgang wiederholt werden. Das ändert sich mit dem aus Halbleitern aufgebauten Transistor, der betriebssicherer, kleiner, vor allem aber auch billiger herzustellen ist. Etwa zur selben Zeit als in Wien für Forschungszwecke der Transistorrechner Mailüfterl gebaut wird, gelingt es 1958 amerikanischen Technikern, mehrere Transistoren auf ein Halbleiterplättchen (Chip) aufzubringen. Die vor sich gehende Miniaturisierung der Schaltelemente lässt die Computer kleiner und leistungsfähiger werden. Der Digital-Computer PDP 11 verkörpert die neue Größenklasse von Rechnern, die vor allem zur Steuerung bestimmter Arbeitsabläufe verwendet werden. In den 1960er und 1970er Jahren führen solche Computer einen beispiellosen Automatisierungsschub in der Industrie herbei.



Inv.Nr. 19110/1

Member of