Polaroid Speedliner Model 95° Sofortbildkamera

Polaroid Co., Cambridge seit 1954

Bild
 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
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 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Information & Kommunikation
Sammlungsgruppe
Fotografie und Film
Ausstellung
medien.welten
Epoche
1950 - 1959

Polaroid


Die Sofortbildkamera von Polaroid entwickelt automatisch und im Handumdrehen die aufgenommenen Fotos, bald auch in Farbe.

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung steigt auch das Bedürfnis der Menschen, die Errungenschaften des privaten Lebens im Bild zu dokumentieren. Am Amateurkameramarkt erscheint 1948 eine von Edwin Herbert Land in den Vereinigten Staaten von Amerika konzipierte Kamera, die Positivbilder umgehend und selbsttätig entwickelt. Der dazugehörige Packfilm, der in die Kamera eingelegt wird, besteht aus Stapeln von Fotopapier samt einer Paste, die die für die Entwicklung nötigen Chemikalien enthält. Wird ein Bild nach der Belichtung aus der Kamera gezogen, läuft es zwischen zwei Walzen hindurch, wodurch sich die Paste automatisch zwischen Positiv und Negativ verteilt. Nach einer halben bis eineinhalb Minuten Wartezeit kann das fertige Positivbild vom Negativ abgezogen werden.  

Polaroid, der Name der Firma, die die Kamera auf den Markt bringt, wird zum Synonym für Sofortbildkameras. Mit diesen Kameras werden Schnappschüsse sofort verfügbar – wenn auch zunächst nur in Schwarz-Weiß. 1963 kommt der Polacolor genannte Farbfilm auf den Markt, der ähnlich funktioniert wie sein schwarz-weißer Vorgänger.


Inv.Nr. 16859/1

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