Die Brennstoffzelle

Die "kalte Verbrennung"

Test
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Laufzeit: 17. März 2004

 

Der Bereich Energie im Technischen Museum Wien zeigt die verschiedenen Facetten der Energieumwandlung und -nutzung. Eine zusätzliche Wechselausstellungsfläche von 100 m2 ermöglicht vertiefende Themenausstellungen.

1839 gelang dem Briten William Grove mit seiner Brennstoffzelle die direkte Umwandlung chemisch gebundener Energie in Elektrizität. Diese "umgekehrte Elektrolyse" entfachte großes Interesse.

Für ein tieferes Verständnis und eine praxistaugliche Weiterentwicklung waren jedoch die Vorgänge innerhalb der Zelle zu komplex. Man betrat Neuland bei der Suche nach neuen Werk- und geeigneten Brennstoffen. Einfachere Formen wie Verbrennungsmotoren oder dynamo-elektrische Maschinen drängten die Brennstoffzelle in Nischen, wie Wehrtechnik und Weltraumfahrt. 

Erst als sich die Endlichkeit der Erdölvorräte abzeichnete und im Besonderen, als Wissenschaftler die Zusammenhänge von Klimaveränderungen und Kohlendioxid thematisierten, begann eine Renaissance der Brennstoffzelle.

Die Ausstellung

Neben dem Funktionsprinzip und den verschiedenen Typen der Brennstoffzelle werden ihre Geschichte und ihre Anwendungsbereiche erklärt.

Gezeigt werden unter anderem das erste mit Brennstoffzellen betriebene Motorrad des Grazer Pionier Karl Kordesch, verschiedene Brennstoffzellen und ein Wasserstoffgenerator. Schließlich werden verschiedene Utopien der so genannten Wasserstoffwirtschaft diskutiert, einem Energiesystem, das die Erdölwirtschaft ablösen sollte, und ein Ausblick auf realistisch erscheinende Szenarien der Brennstoffzellennutzung gezeigt.

Konzeptionsteam

Projektleitung: Andreas Vormaier

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