• FA-111970 © Technisches Museum Wien, Foto: Peter Sedlaczek
Sammlungsbereich
Information & Kommunikation
Sammlungsgruppe
Telekommunikation
Epoche
1990 - 1999
Dieses Objekt ist derzeit im Museum nicht ausgestellt.

Ericsson GH 688 GSM-Mobiltelefon

Ericsson, Stockholm (S), ab 1997

Mobilfunknetze


Flächendeckende Mobilfunknetze, einheitliche Funkstandards und leistungsfähige Mobiltelefone revolutionieren die Telefonie. Die Teilnehmer können aber auch leicht überwacht werden.

Die rasante Verbreitung der Mobiltelefonie hat mehrere Ursachen. Da die zum Telefonieren notwendige Sendeleistung geringer wird, sinkt der Stromverbrauch. Die Akkus der Telefone können kleiner dimensioniert werden, die Geräte werden leichter. Außerdem entstehen ab 1985 in Europa flächendeckende Mobilfunknetze. Betrieben werden diese Netze zunächst noch durch nationale Postanstalten, bald aber auch durch private Betreiber. In den folgenden Jahren werden sämtliche Netze auf der Basis eines gemeinsamen Standards GSM (Global System for Mobile Communication) zu einem gesamteuropäischen Netzwerk verbunden.  

Ein Mobilfunknetz besteht aus zahlreichen aneinander liegenden Zellen mit Basisstationen, die laufend Funksignale von jedem in ihrem Bereich eingeschalteten Mobiltelefon empfangen. In einem zentralen Rechner werden die Aufenthaltsorte aller Teilnehmer gespeichert. Ein Anruf wird von Zelle zu Zelle bis zu jener des gewählten Gesprächspartners weitergeleitet. Die Handy-Freiheit hat allerdings eine Kehrseite, denn das System ermöglicht auch eine räumliche Überwachung der Teilnehmer.

Inv.Nr. 56323/1
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