Virtueller Einblick in die Vielfalt der Museumsbestände

Der Online-Katalog

In mehr als 100 Jahren wurden hunderttausende Objekte und Archivalien in die Sammlungen des Technischen Museums Wien aufgenommen. Da der Platz im Museum begrenzt ist, können wir Ihnen davon nicht mehr als eine wechselnde Auswahl von ca. fünf Prozent in unseren Ausstellungen präsentieren. Die restlichen Objekte lagern in unseren Depots und Archiven, werden von uns wissenschaftlich bearbeitet und für zukünftige Aufgaben vorbereitet.

Um Ihnen den Zugang zu allen Beständen zu ermöglichen, veröffentlicht das Museum seine Sammlungsdatenbank. Damit erhalten Sie einen virtuellen Einblick in die Vielfalt der Museumsbestände, aber auch in die Herausforderungen der täglichen Museumsarbeit.

Die Informationen in dieser Datenbank weisen einen unterschiedlichen Grad der Detailliertheit auf und sind das eindrucksvolle Ergebnis mehrerer Generationen an MitarbeiterInnen. Die Geschichte der Inventarisierung im Technischen Museum beginnt mit dem Erstinventar 1910 – ein handschriftlich geführtes Buch, zusätzlich Anmeldescheine für jedes einzelne Objekt sowie Sach- und Spenderkarteien. Eingangsbücher und handschriftliche Karteikarten waren bis 1968 gängige Praxis. Ab dann wurden maschinenbeschriebene Karteikarten verwendet. Darüber hinaus existieren viele Anlagen und Zusatzmaterialien zu übernommenen Objekten. Ab 2000 kam die erste elektronische Datenbank zum Einsatz, die laufend weiterentwickelt wurde und letztendlich 2012 durch ein neues Datenbanksystem (Adlib) ersetzt wurde. 

Aus dem Museums-, Eisenbahn- und Postarchiv finden Sie vorwiegend feinerschlossene Bild- und Plansammlungen sowie ausgewählte Nachlässe und biographische Konvolute zu Erfindern und Technikern, die die Vielfalt der Themen und Quellen zeigen. Es werden laufend weitere Bestände online gestellt. Viele der umfangreichen Quellen im Archiv sind nicht bis zum Einzelstück erschlossen, daher wird 2017 eine Gesamtübersicht der Bestände (Archivtektonik) online verfügbar sein.

Nicht alle Datensätze konnten vor der Veröffentlichung einzeln überprüft werden. Sie werden daher feststellen, dass es Datensätze gibt, die unvollständig oder fehlerhaft sind. Vor allem jene Datensätze, die sich in der Gruppierung „Feinerschlossene“ befinden, wurden in Hinblick auf die Veröffentlichung geprüft und inhaltlich ergänzt. Die Verbesserung der Datenqualität ist ein laufender Prozess, der noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns auf Fehler hinweisen oder wenn Sie Ihr Wissen über Objekte mit uns teilen. Wie Sie das machen können, erfahren Sie hier.

Zusätzlich zu dieser Datenbank stehen Ihnen auch noch andere Webportale & Datenbanken für Recherchen zur Verfgügung:

Wir hoffen, dass Ihnen das Recherchieren in unserem Museumsbestand Spaß bereitet und neue Erkenntnisse vermittelt.

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