Anfang des Jahres 2021 fand ein Taucher in der Ostsee einige verrottete Metallapparate. Er erkannte zunächst nicht, worum es sich handelt. Aus manchem der verschlammten Klumpen ragten Schreibmaschinentasten heraus und an der Stirnseite waren Kabelstecker auszumachen. Es waren Enigmamaschinen, Verschlüsselungsmaschinen der deutschen Wehrmacht aus dem Zweiten Weltkrieg, sechs an der Zahl. Höchstwahrscheinlich sind sie nach der Kapitulation im Frühjahr 1945 befehlsgemäß in die See geworfen worden, um zu verhindern, dass das geheime Kriegsgerät dem Feind in die Hände fällt.